KUBIK - Idee & Haltung
KUBIK ist ein offener Kultur- und Atelierraum, der aus künstlerischer Praxis heraus entsteht.
Im Mittelpunkt steht kein fertiges Angebot, sondern ein lebendiger Prozess: Kunst als Tätigkeit, als Erfahrung und als Form des gemeinsamen Denkens und Handelns.
KUBIK versteht Kunst nicht als Produkt, sondern als Beziehungsraum – zwischen Menschen, Generationen und Ausdrucksformen. Der Raum lädt dazu ein, zuzuschauen, mitzuwirken, eigene Impulse einzubringen und sich im eigenen Tempo zu entfalten.
Zentrale Haltung
- Offenheit statt Schwelle
Der Zugang ist niedrigschwellig. Beobachten ist ebenso willkommen wie aktives Mitmachen. - Prozess statt Ergebnis
Der kreative Weg ist wichtiger als ein perfektes Resultat. Fehler, Umwege und Pausen gehören dazu. - Begegnung statt Konsum
KUBIK ist kein Veranstaltungsort zum „Abholen von Angeboten“, sondern ein Ort für Austausch, Mitgestaltung und Präsenz. - Vielfalt der Ausdrucksformen
Bildende Kunst, Bewegung, Tanz, Stimme, Spiel und Materialexperiment stehen gleichwertig nebeneinander.
Kinder und Jugendliche im Fokus
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kindern und Jugendlichen, insbesondere in Phasen der Orientierung.
Durch die kontinuierliche Präsenz einer professionell tätigen Künstlerin erhalten sie Einblick in reale künstlerische Arbeitsprozesse, erleben Vorbilder und können eigene Fähigkeiten erproben.
KUBIK bietet:
- Raum für freies Experimentieren
- behutsame Begleitung bei der Entwicklung eigener Interessen
- erste Erfahrungen von Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Zusammenarbeit
Damit wirkt der Raum auch präventiv und berufsorientierend, ohne Leistungsdruck oder Bewertung.
Kunst als soziale Praxis
KUBIK begreift Kunst als soziale Kraft. Gemeinsames Gestalten fördert:
- Dialog und Empathie
- generationenübergreifende Begegnung
- Zugehörigkeit und Vertrauen
Der Raum versteht sich als Teil des Stadtteils und wächst in Beziehung zu Nachbarschaft, Initiativen und Kooperationspartnern.
Entwicklung und Perspektive
KUBIK ist als langfristig gedachte Struktur angelegt.
Je nach Rahmenbedingungen kann der Raum sowohl als dauerhafte Einrichtung als auch in Form von temporären Nutzungen und Pilotphasen wachsen.
Die Vision ist ein Ort, der:
- kontinuierlich genutzt wird
- sich organisch weiterentwickelt
- künstlerische, soziale und bildende Prozesse miteinander verbindet